Komposita K. bilden 70% aller Termini. In der Elektrotechnik = 85% Substantiv Substantiv + Substantiv = Geschwindigkeitsmesser Verb + Substantiv = Drehkondensator, Schleifgang Adj. + Substantiv = Schwerkraft, Dickstoff Adverb + Substantiv = Innenanlage, Querschnitt Numerale + Substantiv = Zweipool, Dreieck Abkürzung + Substantiv = HF Gebiet Termini mit Semikolon= Diesel-Motor

Ähnlich ist es auch bei den Verben Verb + Verb = trennschleifen Substantiv + Verb = punktschweißen Adj. + Verb = warmbiegen Adverb + Verb = tiefkühlen

Adjektiv Adj. + Adj. = vollflächig Substantiv + Adjektiv = dieselelektrisch Verb + Adj. = tragfähig Substantiv + Partizip II. = feuerverzinktes Blech Subst. + Partizip I = feuerhemmend

Typisch für die Fachtexte sind Abkürzungen UKW (Ultrakurzwelle), DIN (deutsche Industrienorm), A-Leistung (negative Leistung) Semantische Abkürzungen – Rechner (Rechenanlage), Engländer (Schrauberzieher)

Heutzutage wird nicht mehr von den Funktionalstiltypen gesprochen, sondern von den Texttypen und Sorten. Texttyp = ist eine theoriebezogene Kategorie zur wissenschaftlichen Klassifikation von Texten (basiert auf wissenschatl. Basis) Textsorte = basiert heute vorrangig auf empirisch vorfindende Klassifizierung von Texten (d. h. die Textsorten bzw. –klassen referieren auf Alltagsklassifikationen.) (basiert auf empirische Basis)

Texttypen a) Zeitungstext b) Ökonomischer Text c) Politischer Text d) Juristischer Text e) Wissenschaftlicher Text Zeitungstext

Es gibt 2 Grundsphären des Zeitungstextes:

1) Berichterstattung (basiert auf Fakten)

2) Publizistik (die Ansicht /bzw. Anschauung /Meinung von den Fakten) bildet die Grundlage der Publizistik) Die Hauptfunktion der Zeitungstexten ist die informative und intentionale Funktion Man unterscheidet bei der ZT – 4 Ausdruckskategorien 1) Ikonizität = die Beziehung zw. der referenzielen Wirklichkeit und dem Text, d. h. ob der Text den Fakten entspricht) 2) Operativität = Kommunikationszone zw. dem Expedienten und dem Rezipienten. D. h. ob der Expedient den Rezipienten wahrnimmt. 3) Begrifflichkeit = solche Eigenschaft des Textes, die die Verallgemeinerung, Universalität des Begriffe impliziert, d. h. ob diese Begriffe im Text erklärt werden. 4) Erlebnisheit = evoziert konkrete pragmatische Lebenskonotationen infolge deren ein Text entsteht. Klassifikation von ZT I) nach dem Maß des Vertretens vom Subjekt im Text a) Nachrichtenpublizistik b) Analytische Publizistik c) Beletrische Publizistik II) nach dem verwendeten Kommunikationskanal a) Zeitungspublizistik b) Radiopublizistik c) Fernseherpublizistik III) Nach dem vorausgesetzten Rezipienten z. B. Jugendpublizistik Die Hauptklasse von den Zeitungstexttyp ist eine Nachricht. Die Nachricht teilt bis jetzt unbekannte mit und zwar bis jetzt nicht publizierte Erscheinungen. Die Nachricht antwortet auf 6 Fragen. (Wer, Was, Wann, Wo, Wie, Warum) Die Makrostruktur einer Nachricht ist informativ, perifrastisch. Sie ist verbunden mit den Merkmalen des perifrastischen (periferisch = umschreibend)und erzählerischen Stillverfahrens Mikrokompositionsstruktur eine Nachricht hat die Form einer verkehrten Pyramide, d. h. die basiert auf der sinkenden Wichtigkeit der Informationen (das Wichtigste steht am Anfang, am Ende befinden sich wenig wichtige Informationen). Mit diesem semantisch-kommpositionellen Prinzip ist die absichtliche semantisch-graphische Betonung des Textbeginns verbunden. Es betrifft den Titel einer publizistischer Einheit (es kommt Titel, Untertitel, Überschrift). In einer Nachricht wird das Subjekt minimal vertreten.

Eine reine Informationsstruktur hat sog. Notiz od. Kurznachricht od. auch Pressenotiz bezeichnet. z. B. Es gibt eine Pressenotiz einer Konferenz. Der thematische Kern einer Notiz ist ähnlich wie bei einer Nachricht. Der Unterschied gebt es aber in einer thematischen Perspektive. Die Mitteilung od. Notiz ist auf die Zukunft orientiert. (z. B. In Bratislava findet ein Kongress statt)