Funktion der Substantive im Satz
1. Subst. im Nominativ – als Subjekts
- als Prädikativ (Subjektsprädikativ) – Er ist Student.
- Sie wird Schauspielerin.
- 2. Subst. im Genitiv – wird am wenigsten verwendet, trotzdem ist von ihm eine ganze Reihe von Satzgliedern abhängig:
- 3. Subst. im Dativ – steht vor allem als Objekt (Ich helfe dem Freund.)
- 4. Subst. im Akkusativ – steht am häufigsten als Objekt im Satz
- kann im Satz als Adverbialbestimmung stehen (Er arbeitet jeden Tag.)
- Genus des Subst.: der Tisch, die Mütze, das Bett
- Numerus: der Tisch – die Tische
- Kasus: der Tisch – auf dem Tisch
Funktionen des bestimmten Artikels:
- 1. bezeichnet ein Individuum oder eine Gesamtheit
- 2. dient der Wiederaufnahme von etwas schon Gesagtem, weist auf die Vorinformation zurück (dieser, jener, mein)
- 3. bei den unbekannten Sachen, bei den Textanfängen – um Neugier zu wecken (Der Mann tritt die Treppe)
- 4. hat eine generalisierende Funktion
- 5. dient der Kasusverdeutlichung
Funktionen des unbestimmten Artikels:
- 1. die Neueinführung von Subst. – zum ersten Mal erwähnen
- 2. weckt Aufmerksamkeit darauf, was kommt
- 3. generalisierende Funktion – selten (Das weiß ja ein Kind.)
- 4. bezeichnet ein beliebiges Objekt der Klasse
- 5. im Plural existiert er nicht
- Eigennamen
- viele Abstrakta – sie müssen allgemeine Eigenschaft bezeichnen (Schönheit vergeht. Sie hat Geduld.)
- Stoffbezeichnungen – die, die ganze Klasse bezeichnen (Sie aßen nur Reis und Gemüse.)
- feste Wendungen (Mit Mann und Maus untergehen. Die Turnerin ist Klasse.)