Wiederaufnahme im Text ( in den Texten)
Die WA kann eine reine Wiederholung sein, aber auch eine Substitution ( Ersetzung) durch Pronomen oder andere Ausdrücke. Wenn man diee unter dem Begriff pronomen zusammenfasst, kann man einen Text dadurch definieren, dass er eine durchgehende Pronominalisierung aufweisen muss.
Die Wiederaufnahme bzw. Substitution oder Pronominalisierung werden auch Verweisung bezeichnet.
Verweisung erfolgt in 2 Richtungen:
a, anaphorisch (rückswerts, auf das schon genannte) b, kataphorische (vorwärts, was noch kommt) Diese Verweisformen dienen daz um eine Koherenz des Textes zu schaffen.
Ü.: impfen gegen; S1 Pocken (Krankheit) Isotopiebene 1 Kette S2 Willen (von jemandem) Isotopieebene 2
Isotopiekette des Lexems impfen. Sie beruht auf dem unterschiedenen Semem des Verbs impfen – vom Kontext abhängig
behandelt; S1 als Patienten (medizinisch) S2 Umgang mit den Menschen (allgemein)
vordienst; S1 leistungsmäßig S2 ethisch
Isotopie Beruht auf der semantischen Equivalenz, zwischen bestimmten Lexemen eines Textes, die durch Semrekurenz, d. h. wiederholtes Vorkommen von Semem in unterschiedlichen lexikalischen Einheiten des Textes erklärbar wird. Die, auf diesen Weise miteinander verknüpften Lexeme desselben Textes bilden eine Isotopiekette. Man unterscheidet folgende formen der Konstitution von Isotopieketten:
1. Einfache Wiederholung Z. b Fahrer- Fahrer
- 2. mariierte Wiederaufnahme
- 3. durch grammatische Elemente B. Fahrer – er
Isotopieketten übermitteln Bedeutungszusammenhänge in dem sie potenziell polyseme Lexikoneinheiten monosemieren.
Der Star wird morgen operiert. S1 bekannte Person S2 Augenstar S3 Der federlose verletzte Star Durch den Kontext kann ein Polysemeslexem monosimiert werden. Jedes einzeln Lexem bildet ein Isotopieebene alle Isotopieebenen bilden isotopiekette des Lexems Star.
*pozn. Pozri texty z lexikologie (S. 120-Text) a jazykovedy ( Textlinguistik )
Rekurenz Wiederholung gleicher sprachlicher Elemente, z. B. syntaktischer Kategorien oder referenzidentischer Wörter, auch Wiederholung des Wortstammes bei veränderter Wortart (partielle R.). Konnexion (1) Syntaktischer Relationsbegriff, der die abstrakte Abhängigkeitsbeziehung zw. syntaktischen Elementen unabhängig von ihrer linearen Oberflächenordnung bezeichnet. Die Menge aller K. konstituiert den Satz. (2) Verknüpfung von Präpositionen oder Illokutionen durch kausale, temporale, disjunktive oder andere Beziehungen. Die Relation kann syntaktisch durch ein Konnektiv oder asyndetisch ausgedrückt werden. (3) Allgemein: Bez. für textbildende sprachliche Mittel im Sinne von Kohäsion.