Gemeinsamkeiten und Unterschiede (Parallelen)
TEXT-SATZ (ein SATZ besteht aus Wörter, ein Wort kann ein Text sein) Sätze sollten einen Gedanken ausdrücken, aber Text muss es nicht ( kann). Satz und Text müssen eine kommunikative Funktion haben. Eigentlich gibt es keine Situationen, in den der Mensch nicht kommuniziert. Man kommuniziert ständig! Ein Prototyp – Text ist länger als Satz, muss aber nicht Text und Satz sind temporalgeprägt (zu einem Zeitpunkt realisierbar) Beide Teile bestehen aus zusammenhängenden Elementen. Text und Sätze; Sätze-Satzteile; Satzglieder Falls die Sätze im Text nicht zusammenhängen, beginnt ein neuer Text (Kapitel, Absätze- Buch)
KOHÄRENZ:
– der inhaltliche Zusammenhang (sem. innerlicher) – der Äußerungen- Zusammenhang Kohärenz kann man nur spüren, nicht umschreiben
KOHÄSION:
– der formale Zusammenhang (Konnektoren, Konjunktionen, Pronomina, Präpositionen ) Der zweite Satz ist eine Fortsetzung des ersten Satzes.
Das Model der Textproduktion 1, gesprochene 2, schriftliche
1, a, Gedanken zum Thema - inventio b, logische Aufgliederung - dispositio c, konkrete Ausdrücke - elokutio d, stat Memoria , am meisten Kontrolphase - Reflexion! e, der Vortrag - aktio et pronuntiatio
2, a, inventio b, logische Aufgliederung c, das Schreiben (stilistische sprachliche Mittel zum Ausdruck bringen) d, Kontrolle erst zum Schluss – Unterschied
Textproduktion- Textrezeption
Textrezeption:
- 1. inhaltlich zu dekodieren
- 2. formal
Kriterien der Textualität
KOHÄSION: beruht auf grammatischen Abhängigkeiten KOHÄRENZ: Kontinuität des Inhaltes INTENZIONALITÄT: Einstellung des – Textproduzenten (Sender) einen kohäsiven und kohärenten Text zu erwarten. (die Erwartungen können erfüllt werden oder nicht) INFORMATIVITÄT: es geht um das Ausmaß der Erwartetheit bzw. Unerwartetheit oder Bekanntheit bzw. Unbekanntheit. (Die Menge der neuen Informationen – Prototyp; in belletristischen Texten ist Bekanntheit) SITUATIONALITÄT: Gesamtheit der Faktoren (situationsbezogen, Text- Situation) die einen Text für eine kommunikative Situation relevant machen. Intertextualität - Bezug eines Textes auf andere Texte und deren Geprägtheit, als Elemente einer bestimmten Textsorte bzw. Textklasse (wissenschaftlicher Text – Altachsgespräch - anders strukturiert)