Textlinguistik (Stilistik) A. Textgrammatik ( Syntax, Semantik) B. Texttheorie (Textwissenschaft) Testgrammatik- beschäftigt sich mit dem Thema und Rhema des Textes Thema: das, vorüber gesprochen wird (etw. Bekanntes) Rhema: das, was darüber ausgesagt wird (etw. Neues im Text) B. Mein Bruder fliegt (nach Paris)- das Thema ist hier mein Bruder nach Paris- s Rhema, das Neue, was ich im Text erfahre. (Mein Bruder kann auch das Rhema des Textes sein, wenn (in der Arbeit) erfahre ich, dass jemand nach Paris fliegt (und das es mein Bruder ist)
Das Thema muss nicht, am Anfang des Textes stehen. B. Mein Bruder fliegt nach Paris- das Thema Das Rhema (er fährt nicht)
Bei den Texten gibt es mehrere Verkettungen von Thema und Rhema:
- 1. einfache (lineare) Progression
- 2. Progression mit einem durchlaufenden Thema ( ein Thema - mehrere Rhema)
Ein besonders enger Zusammenhang – besteht zwischen Rhetorik und Stilistik. Klassische Rhetorik (nur auf die gesprochene Sprache gerichtet) Unterschied zwischen KR und Textlinguistik besteht darin, dass die TL gesprochen ist Es ist „Kunst der öffentlichen Rede“. Wie eine Rede verläuft, das ist Überredungskunst (wichtiger Charakter)
5 Phasen:
- 1. inventio – das Finden der Gedanke zur Thema
- 2. dispositio – welche sprachliche Mittel stehen zur Verfügung,
- 3. elokution – der konkrete sprachliche Ausdruck
- 4. memoria – auswendig lernen der Rede (überspringt man oft)
- 5. aktio at pronuntiatio der lebendige Vortrag einer Rede
kommunikativ-pragmatische WENDE (Intention) (was da hinter steht, was ich erreichen will- Ziel des Sprechers) B. „es zieht“ jemand soll das Fenster zumachen, von einem Satz zum TEXT- ist die kleinste Einheit geworden- kommunikativ -orientierte Linguistik