Wie ist die Rolle des Lehrers im FU? Welche sind externe und interne Faktoren für die Auswahl der Lehrwerke? Woran erkennt man die Gesamtkonzeption eines Lehrwerks?

Lehrerrolle im Unterricht

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autoritär menschlich streng angemessen streng passiv aktiv egoistisch freundlich, menschlich rücksichtslos rücksichtvoll, geduldig uninteressiert interessiert Fachbegriffe einfacher/angemessen eingebildet selbstkritisch

Kompetenzen des Lehrers:

  • 1. fachliche K.- Grundvoraussetzung
Der Lehrer - trägt Verantwortung

  • soll Fachbegriffe benutzen aber auch erklären, er soll dem Schüler empfehlen
können, wo er sie nachschlagen kann

  • es ist besser zugeben, dass ich es nicht weiß
  • sollte bestimmte Niveau einschränken
  • 2. didaktische Kompetenz
  • wird erworben
Der Lehrer kann – Methoden einsetzen

  • Medien einsetzen und wählen
Der Lehrer muss - Lernziele und Lerninhalte bestimmen können, dabei sollte er ein Prinzip einhalten: Didaktische Prinzip der Reduktion:

  • 1. weniger ist oft mehr
  • 2. redundant sein ( immer wieder wiederholen, zusammenfassen, auf die Schüler eingehen)
  • 3. Gestaltung des Unterrichts – einfache Gliederung, geordnet, kurz, prägnant

4. Visualisierung

5. Methoden- und Medienmix ( sorgfältig planen)

Regeln für die Gesprächsleitung:

  • Thema und Ziel sollten benannt werden
  • den Zeitdruck vermeiden
  • eigene Beiträge sollten zurückhaltend sein
  • alle Ausreden lassen
  • sensibel mit den Schülern umgehen ( geduldig, hilfsbereit)
  • Ergebnisse festhalten und zusammenfassen
  • „den roten Faden“ nicht verlieren
  • Schüler zum Gespräch ermutigen
Wenn ich mich nicht auskenne, sollte ich selbst Fragen stellen:

  • rethorische Was ist eigentlich Leben?
  • suggestive Sie haben keine Fragen, oder?
  • Kettenfragen
  • ja/nein Fragen
  • Ein - Wort Fragen
  • Begründungsfragen

3. Persönliche Kompetenz

  • der Lehrer soll selbst sein, er soll die Kritik vom Schüler annehmen können und umsetzen k.
  • er soll fähig sein, sich selber reflexieren
  • er hat selbstverständliche Sekundärtugenden entwickelt: Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit,
Loyalität, Diskretion

4. Soziale Kompetenz

  • der Lehrer sollte fähig sein, auf die Schüler aufzugehen
  • Schüler/Teilnehmer des Kurses partnerschaftlich und gleich zu behandeln
  • keine Vorurteile haben
  • Gruppenprozesse zu erkennen und mit Störungen und Konflikten umgehen können
  • autoritär, aufgeschlossen, keine Vermutungen haben
  • kontaktfreudig

In jeder Stunde:

1. Augenkontakt

2. Bewegung – erhebt die Aufmerksamkeit

3. Sozialisierung – auf alle Rücksicht nehmen

4. Körpersprache – Gestik, Mimik

Das Lehrwerk

  • bestimmt 82 % des Unterrichtsgeschehen

1. Rolle des Lehrwerks

a) Externe Faktoren – unterschiedliche Lern- und Lehrvorstellungen in versch. Kulturen

  • Bildungsinstitutionen : wo bestimmte Linien und Rahmenbedingungen entsprechen müssen
  • Fachdidaktik: mit verschiedenen Lehr- und Lernkonzeptionen
  • Bezugswissenschaften ( Pädagogik, allgemeine Didaktik ..) , die diese Lehr- und
Lernkonzeptionen beeinflussen

  • marktwirtschaftliche Kriterien: sie spielen eine wichtige Rolle
  • der gesellschaftliche und institutionelle Kontext
  • Lehrpläne: was die Schüler innerhalb eines Schuljahres lernen sollen
  • Abschlussniveau : wird von den Fachgremien festgelegt, welche Kenntnisse und
Fertigkeiten Schüler erlernen sollen

  • Zulassungsverordnung : unter welchen Bedingungen die Schüler zum Studium zugelassen
werden

  • finanzielle Mittel
b) Interne Faktoren

  • wichtig ist die Gesamtkonzeption
  • Texte, Sprache, Übungen, Fertigkeiten, Grammatik, Phonetik, Wortschatz, Landeskunde...