MÜNDLICHE FEHLERKORREKTUR -passiert unter Zeitdruck Was korrigieren wir? Wer korrigiert? Wie können wir korrigieren? Wann korrigieren wir?
WAS? - die FK ist jede Reaktion auf eine Äußerung, die mangeldnes Einverständnis mit ihr aufweißt. Die Möglichen Reaktionen auf den Fehler: ignorieren, missbilligen, helfen. Missbilligen – ich signalisiere, dass ich nicht einverstanden bin.
WER? – Lehrer, Schüler selbst, Mitschüler kann korrigieren.
Wir haben:
- fremdinitiierte Fremdkorrektur – L initiiert, L korrigiert
- fremdinitierte Selbstkorrektur – L innit., Sch korrigiert
- selbstinitiierte Fremdkorrektur – Sch, L Sch, M
- selbst initiierte Selbstkorrektur – Sch, Sch
WIE? Lehrerkorrektur – greift in den Unterricht nicht stark ein. LK – direkt –
- indirekt
Aufforderung zur Selbstkorrektur – verbal, nonverbal Vorteile – Schüler muss nachdenken, den Fehler bewusst korrigieren und es bleibt länger im Gedächtnis -es kann zum Erfolgserlebnis führen Nachteile – er kann sich nicht selbst korrigieren, es kann zum Stress führen, es dauert länger. Trotz den Nachteilen ist die Selbstkorrektur viel besser für die Schüler.
WANN? Zeitpunkt – ich soll den Sch gleich korrigieren, und dann weiter sprechen lassen, oder am Ende korrigieren. Unterrichtsphasen - Kommunikationsbehirndende, pragmatische Fehler korrigieren! Nach der FK : wiederholen, nachsprechen, Erklärungen verlangen, L entwickelt Übungen, die sich auf diesen Fehler beziehen, L gibt zusätzliche Hilfe, indem er die Sch auf eine bestimmte Grammatik verweist. FK sind phasierte komplexe Handlungssequenzen, und diese Phasen bestehen aus: Initiierung Korrekturversuch Reaktion Nachreaktion