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- 17. E. M. Remarque: „Im Westen nichts Neues“. Die deutschsprachige Literatur der 20er Jahre des 20. Jhs.
Im Vordergrund stand:
das dokumentarische Theater (E. Piscator) die Reportage (E. E. Kisch) die Biographie der Geschichtsroman Zu den Vertreter dieser literarischen Szene gehören: Feuchtwagen, Neumann, Remarque, Fallada, Tucholsky.
a) Autor Remarque, Erich Maria, eigentlich Erich Paul Remarque, (1898-1970) gehört zu den deutschen Schriftstellern. Remarque wurde am 22. Juni 1898 in Osnabrück geboren. Während des 1. Weltkrieges diente er im deutschen Heer, wurde aber schon bald beim Fronteinsatz schwer verwundet und abgezogen. Nach 1918 war er u. a. Volksschullehrer, Journalist und Verkäufer von Grabsteinen (Der schwarze Obelisk. Geschichte einer Jugend, 1956). Nebenbei betätigte er sich erstmals als Schriftsteller, zunächst vor allem mit Lyrik und Erzählungen. 1920 kam Remarques impressionistischer Künstlerroman Die Traumbude heraus (noch unter seinem richtigen Namen Erich Remarque). Kurz nach der Machtergreifung Hitlers 1933 verließ er Deutschland: Seine Werke wurden wegen „Literarischen Verrats am Soldaten des Weltkriegs” während der Bücherverbrennung ein Opfer der Flammen, ihm selbst 1938 die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt verließ Remarque kurz nach der Machtergreifung Hitlers 1933 Deutschland: Seine Werke wurden wegen „Literarischen Verrats am Soldaten des Weltkriegs” während der Bücherverbrennung ein Opfer der Flammen, ihm selbst 1938 die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Remarque ging ins Exil und bewohnte einige Jahre die ehemalige Böcklin-Villa in Ascona. In Drei Kameraden (1938; im gleichen Jahr verfilmt; Regie Frank Borzage), die in Amsterdam erschienen, zeichnete er ein resignatives Bild der Zwischenkriegszeit. Nach 1939 lebte Remarque zumeist in den Vereinigten Staaten. 1947 wurde er amerikanischer Staatsbürger. Remarque starb am 25. September 1970 in Locarno. Im Erich-Maria-Remarque-Archiv der Stadt Osnabrück sind 30 000 Dokumente zu Leben und Werk des Schriftstellers inventarisiert, u. a. auch das Manuskript von Im Westen nichts Neues. Zum bevorstehenden 100. Geburtstag des Autors fand 1997 der erste Internationale Remarque-Kongress in Osnabrück statt. 1998 erschienen Neuausgaben seiner Werke sowie eine ausführliche Biographie.